Naturfotografie ist eigentlich ganz einfach – es braucht nur etwas Talent, Zeit, Disziplin und eine Engelsgeduld …

„Wer etwas Besonderes sehen will,

muss auf das blicken, was andere nicht beachten.“

(chinesische Weisheit)

Begleiten sie mich, es gibt auch bei uns viel zu entdecken …

 

Neu auf dieser Website

 

Hufeisen Azurjungfer beim Mahl - Copyright: Maren ReineckeHufeisen Azurjungfer beim Mahl

Das Licht war schwierig – fast eine Gegenlichtsituation. Eine Unterbelichtung von -1.7 Blenden brachte die passende Belichtung. Aufgenommen mit der Bridge und dem +3 Achromaten, mit denen ich auch das nächste Bild und die Frösche fotografiert habe. Die Bildqualität (die sich in der 100% – Ansicht erste richtig beurteilen lässt) überrascht und überzeugt mich immer wieder aufs Neue.

 

Junges Weibchen der Großen Pechlibelle - Copyright: Maren ReineckeJunges Weibchen der Großen Pechlibelle

Die Weibchen der Großen Pechlibelle weisen eine erstaunliche Farbvielfalt auf.  Dieses hier ist aber noch sehr jung und noch nicht ausgefärbt. Während „die Farbe kommt“ gibt es dann spannende Variationen – wie bei Menschen in der Pubertät könnte man meinen. Und am Ende – ausgefärbt – gibt es dann weiterhin verschiedene Variationen, die es aber nicht mehr „ganz so bunt und chaotisch treiben“. Vielleicht kommen ja in den nächsten Wochen oder Monaten noch entsprechende Bilder hinzu. Ich fotografiere zur Zeit nach längerer Pause wieder viel und gern Libellen.

 

Captain cool - Copyright: Maren ReineckeCaptain Cool

Die Frösche im Botanischen Garten in Giessen sind an Menschen gewöhnt. Aber dieser war noch cooler als die anderen. Ich habe mich in den 12 Minuten, die ich ihn fotografiert habe, mehr als einmal bis auf 33cm genähert (Bridge-Kamera mit +3 Achromat). Er hätte in dieser Zeit einige Male die Möglichkeit gehabt (immer wenn ich mich entfernt habe) unterzutauchen, aber er blieb an seinem Platz.

Bei diesen Bildern wollte ich die faszinierenden Augen einfangen. Die Schallblase war „ausgeleiert“ und von einem früheren Quaken draußen geblieben. Normal zieht sie sich dann vollständig zurück. Sie und auch den Grashalm habe ich „in Kauf genommen“ weil man so eine Gelegenheit auch im Botanischen Garten nicht oft bekommt. Ohne diese beiden Elemente wäre es nahe am perfekten Bild so ist es immer noch ziemlich gut.

Selbstprotrait dank captain cool - Copyright: Maren ReineckeSelbstportrait dank Captain Cool

Das mit der hellen Schirmmütze im Auge des Frosches bin ich. Bei diesen beiden Froschfotos hatte ich die Kamera mit dem Objektiv so in die linke Hand gelegt, dass ich sie gut halten konnte. Mein Handrücken und die Finger haben das Wasser berührt, die Kamera gerade eben nicht –  so war ich „genau auf Augenhöhe“.

 

 

ganz-ohne-studio-01 - Copyright: Maren Reinecke

Ganz ohne Studio

Bei diesem Bild habe ich am Hintergrund nichts manipuliert – er war von alleine sehr dunkel und das Licht der Sonne auf der Blüte hat den Rest „erledigt“. Aber so ähnlich werden Blüten auch im Studio ausgeleuchtet und da steht dann eine dunkle Pappe oder ein anderer künstlicher dunkler Hintergrund .

Mir war zuerst das Leuchten der Blüte aufgefallen und als mich dann näherte auch die Möglichkeit den dunklen Hintergrund einzubinden. Alles eine Frage der Perspektive. Direkt über dem oberen Rand wurde es heller.

 

ganz-ohne-studio-02 - Copyright: Maren Reinecke

 

Ein kurzer Besuch im Botanischen Garten

Ich war nur gut eine halbe Stunde im Botanischen Garten in Giessen, mehr Zeit hatte ich an diesem späten Nachmittag nicht, aber auch ein kurzer Besuch kann sich lohnen… Die beiden Froschfotos oben sind dann zwei Wochen später entstanden.

 

 

 

Krähenattacke 1 - Copyright: Maren ReineckeHau bloß ab!

Dass Rabenkrähen Bussarde attackieren ist nichts Ungewöhnliches. Ich konnte es schon oft beobachten, aber noch nie vorher aus vernünftiger Entfernung fotografieren. Ich nehme an, dass die Bussarde dem Nachwuchs der Rabenkrähen zu nah kommen.

Das „Hau bloß ab“ könnte sich aber auch auf die blöde Wolke beziehen, die dem Hintergrund das unschöne Grau verleiht. Schon während der Aufnahmen hab ich gedacht nein nicht doch  vor die Wolke fliegen… Aber vielleicht bekomme ich ja noch mal so eine Chance geschenkt und dann vor einem blauen Himmel.

 

Krähenattacke 2 - Copyright: Maren ReineckeIch mein´s ernst – auch wenn ich nicht so aussehe

Bei dem Mäusebussard handelt es sich um die sog. „helle Morphe“ – die meisten Mäusebussarde haben deutlich dunkleres Gefieder. Aber bei uns ist schön länger mindestens „ein Heller“ zu beobachten.

 

Flechtenbaum - Copyright: Maren ReineckeFlechtenbaum

Ein kleiner Baum voller Flechten hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen und bei näherer Betrachtung fand sich dann dieses Motiv.

Beim ersten Mal hatte ich nicht die richtige Ausrüstung dabei, so gab es nur ein paar „Skizzenbilder“. Beim zweiten Mal hatte ich dann zwar eine geeignetere Ausrüstung dabei, dachte aber das diffuse Licht (bedeckter Himmel) sei ungeeignet – wie man sich irren kann… Beim dritten Mal schien dann zwar die Sonne, doch weder habe ich die richtige Perspektive wiederfinden können noch hat der Sonnenschein, wie vorher gedacht zum Motiv gepasst. Der Hintergrund wurde zu unruhig und die Flechten kamen nicht mehr gut zur Geltung. „Man“ lernt immer wieder noch dazu 🙂 … Dieses Bild ist von meinem zweiten Besuch.

 

storch-in-der-weide - Copyright: Maren ReineckeNahrungssuche

Am 15. April waren die beiden Störche am Brüten. Kurz bevor dieses Bild entstand hatten die beiden ihren „Schichtwechsel“ vollzogen. Jetzt war er auf den Eiern und sie konnte sich was zu fressen suchen. Für alle die nicht aus der Lindener Gegend kommen oder aus anderen Gründen den Horst noch nicht gesehen haben – der Mast steht in der (ziemlich großen) Weide dieser Rinder (Rotes Höhenvieh). Die Weide ist renaturierte Fläche und wird von den Rindern ganzjährig bewohnt und „freigehalten“. Von Menschen wird sie (fast) nicht betreten. Dieses Foto ist mit 660mm (KB äquivalent) durch den Zaun fotografiert.

 

Mensch Natur - Copyright: Maren ReineckeMensch – Natur

Ich bin sicher, jeder von uns hat bei diesem Foto seine eigenen Gedanken und Assoziationen. Und ich kann mir vorstellen, dass sie sehr unterschiedlich ausfallen. Deshalb möchte ich mit meinem Bildtitel auch gar keine „Richtung“ vorgeben.

Es handelt sich hier übrigens um eine Rauchschwalbe.

 

Ohne Worte 1 - Copyright: Maren ReineckeOhne Worte 1

Es war ziemlich windig an diesem 8ten Mai und so brauchte ich 1/1600 sec. um scharfe Bilder zu bekommen. Dieses Fluginsekt (vielleicht eine Wildbiene) kam mit dem Leben davon aber dieses Foto zeigt sehr schön, wovon Schafstelzen sich ernähren – von Insekten.

 

Ohne Worte 2 - Copyright: Maren ReineckeOhne Worte 2

„Unsere Schafstelzen“ brüten v.a. in den Raps- und Getreidefeldern. Das gilt übrigens auch für „unsere Feldlerchen“. Ich hoffe sehr, dass sie und ihr Nachwuchs das (häufige) Spritzen der Felder überstehen und dass sie noch genug Nahrung finden.

Wenn ich mehrere Stunden durch die Rapsfelder gelaufen bin sind meine Augen gereizt und jucken – mehr als wenn ich mich bei den Störchen aufhalte. Es sind also nicht nur Pollen die die Probleme machen. So ganz ohne ist das Zeug also nicht, das da gespritzt wird. Wie groß die ökonomischen Zwänge für die Landwirte sind kann ich nicht beurteilen und ob sie Spielraum hätten auch nicht. Aber es ist wohl Fakt, dass die Zahl der „Feldvögel“ deutlich abnimmt, so jedenfalls ein Beitrag in nano vom 10ten Mai.

 

Das Album „Vögel allgemein“ ist neu.