Naturfotografie ist eigentlich ganz einfach – es braucht nur etwas Talent, Zeit, Disziplin und eine Engelsgeduld …

…und dann gibt es noch das ein oder andere zu lernen. Denn „echtes“ Fotografieren ist wie „echtes“ Kochen und vieles andere „Echte“ ein Kunsthandwerk.

Begleiten sie mich – es gibt auch bei uns vor unserer Haustür viel Spannendes und Schönes zu sehen.

 

Neu auf dieser Website

 

graureiher-im-baum-05 - Copyright: Maren ReineckeHimmel grau – Reiher grau …

Graureiher sieht man öfter in Bäumen. Allerdings lassen sie mich in der Regel bei weitem nicht so nah an sich heran wie „unsere“ Störche. Und wenn ich mich nicht gerade auf einem der Wege befinde auch nur selten so nah wie hier geschehen.

 

 

 

der-winter-ist-nah - Copyright: Maren ReineckeDer Winter ist schon nah

Man spürt dass sich die Natur auf den Winter vorbereitet. Die Bäume holen alles Wichtige aus ihren Blättern und werfen sie dann ab. Die Insekten haben sich weitestgehend in die „Winterruhe“ verabschiedet. Viele Vögel sind in den Süden gezogen und auch für mich beginnt im Spätherbst die „karge, ungemütliche Zeit“.

Noch ein kleiner Witz gegen das Grau: „Warum fliegen die Vögel zum Überwintern in den Süden? …

Weil es zum Laufen zu weit ist.“ …

 

Fernweh-01 - Copyright: Maren Reinecke

Fernweh

Die Störche wissen schon,

warum sie nach Süden ziehen,

bevor der Herbst kommt…

Falls die Lindener sich wundern wie nah der Zug zu sein scheint – Telebrennweiten verdichten die Perspektive. Und manchmal kann man das wie hier kreativ nutzen.

 

 

Silberreiher-im-flug-01 - Copyright: Maren ReineckeSilberreiher im Flug

Aufgenommen letzten Winter im Januar 2016. Leider war es nur ein „Wintergast“. Aber mit etwas Glück kommt er vielleicht auch diesen Winter wieder zu uns zum Überwintern.

 

 

 

herbst-in-der-alten-heimat-1 - Copyright: Maren ReineckeHerbst in der alten Heimat

Eine Familienfeier mit tollem Mittagessen und das Kaffeetrinken schon fast im Sinn hat sich eine kleine Gruppe auf einen Spaziergang begeben. Natürlich habe ich bei so einer Gelegenheit die Kamera dabei. Ziemlich bald habe ich beim Warten auf das richtige Licht den Anschluss verloren. Ich hoffe es ist mir verziehen, wenn dabei so (wie ich finde) gelungene Fotos entstanden sind.

 

wo-engel-sich-treffen - Copyright: Maren ReineckeWo Engel sich treffen

Diese Bäume stehen auf dem Friedhof, auf dem meine Großmutter beigesetzt wurde. Sie starb vor ein paar Jahren zwei Wochen vor ihrem 99 Geburtstag. Mögen liebe Engel sie begleiten, wo auch immer sie jetzt ist.

 

 

herbst-in-der-alten-heimat-2 - Copyright: Maren ReineckeWenn der Kaffee ruft

Auf dem Rückweg (eine halbe Stunde nach dem ersten Foto) habe ich meine Nichte auf dieses Motiv aufmerksam gemacht und dafür von einer etwas anderen Stelle aus noch ein paar Fotos gemacht, um sie ihr zu zeigen.

Eine leicht veränderte Position, ein anderer Himmel, ein leicht anderer Hintergrund und schon entsteht eine andere Wirkung.

 

 

rehe-in-bewegung-01 - Copyright: Maren ReineckeDie Chefin gibt die Richtung vor

Irgendetwas hatte die Rehe in Panik versetzt und sie kamen sehr schnell auf mich zu. Vielleicht war es gut, dass ich da gestanden habe. So haben sie abgedreht und sind im Bereich der großen Weide geblieben, die für das Rote Höhenvieh angelegt (renaturiert) wurde.

Wie man mir erzählte leben in diesem Bereich schon seit vielen Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten Rehe. Jedenfalls war es gut, dass sie nicht über den Zaun gesprungen sind. Denn dann gibt es kein Halten mehr und sie rennen immer weiter…

rehe-in-bewegung-02 - Copyright: Maren ReineckeDie Chefin

Für die Feldrehe ist der Winter – diese Fotos sind Mitte März 2016 entstanden – eine Zeit fast ohne Deckung. Sie schließen sich dann zu etwas größeren Gruppen (Sprung genannt) zusammen. Viele Ohren hören schließlich mehr und viele Nasen wittern mehr – das erhöht die Sicherheit. Auf der begrenzten Fläche die dieser Sprung nutzt ist es aber eine vergleichsweise geringe Zahl an Tieren. Wenn ich richtig erinnere waren es letzten Winter insgesamt 7 Tiere.

 

rehe-in-bewegung-03 - Copyright: Maren ReineckeSo verschieden können Wiederkäuer sein…

Es war für Kühe wie Rehe eine mühsame Zeit. Der Frühling und damit das leckerere und nahrhafte Futter ließ lange auf sich warten – die „Armen“.

 

 

 

rehe-in-bewegung-04 - Copyright: Maren ReineckeDer Nachwuchs

So sehe ich das Gehörn eindeutig am liebsten – am lebenden Tier! Am allerliebsten wäre mir natürlich, die Rehe hätten sich so an die Kamera und mich gewöhnt, dass sie sich aus dieser Distanz beim Fressen (Äsen) fotografieren ließen – aber wildlebende Tiere unterscheiden sehr genau zwischen dem was für sie vertraut ist, in diesem Fall die Menschen auf dem Damm auf der Nordseite, und was nicht. Menschen, die sich von Süden nähern und dann auch noch ein unbekanntes, gefährliches (?) Etwas vor sich halten – könnte ja so ein Ding sein aus dem es knallt – gehören eindeutig in die Kategorie „nicht-vertraut“. Ein wenig haben sie sich ja an mich gewöhnt, aber leider nur ein wenig.

 

junger-feldhase-01-3 - Copyright: Maren ReineckeJunger Feldhase in der Wiese

An den Ohren erkennt man den Feldhasen. Allerdings sehen sie wenn sie noch jung sind in ihrer „Moppeligkeit“ fast aus wie Kaninchen. Dieser hoppelte etwas unvorsichtig in die Wiese und als er mich bemerkte hockte er sich erst einmal hin – das zeigt das Foto. Vielleicht hat er ja überlegt was jetzt zu tun sei.

 

 

Junger Feldhase - 02 - Copyright: Maren ReineckeJunger Feldhase

Fünf Tage später ist dieses Bild entstanden. Ob es das gleiche Tier oder ein Geschwister ist oder aus einem ganz anderen Wurf stammt, kann ich nicht sagen. Der Ort der Aufnahme ist etwa 60 Meter vom ersten  Aufnahmeort entfernt. Die ersten beiden Varianten erscheinen mir daher am wahrscheinlichsten.

 

 

Schnell nach Hause - Copyright: Maren ReineckeJetzt schnell nach Hause

Eigentlich war ich auf dem Weg auf die Nordseite der Weide, als ich an einer kleinen Wiese vorbei kam. Ich hab die Katze dort gesehen, angehalten und bin etwas in die Wiese hineingegangen. Leider kam eine Wolke und verdeckte die Sonne. Es hat nicht lange gedauert da fing die Katze diese Maus und lief ziemlich schnell in Richtung Siedlung.

 

Lauerjäger - Copyright: Maren ReineckeAuf der Lauer

Eine halbe Stunde später kam ich auf meinem Rückweg wieder an der Wiese vorbei. Die Katze war wieder da, die Sonne auch – Gott sei Dank. Und es war schon fast die Goldene Stunde, welch schönes Licht.

 

 

Höchste Konzentration - Copyright: Maren ReineckeHöchste Konzentration

Da ich wusste, sie würde wieder in Richtung Siedlung laufen hab ich mich so platziert, dass sie quasi in meiner Nähe würde vorbei laufen müssen. Sie war zwar kurz irritiert, denn diesmal musste ich etwas weiter in die Wiese reinlaufen, dann aber hat sie sich wieder auf die Jagd konzentriert. Ich hatte den Eindruck, sie kann die Maus unter der Erde hören… Kurz nach diesem Bild hat sie zugeschnappt.

 

Das Wesen der Katze - Copyright: Maren ReineckeDas Wesen der Katze

Katzenliebhaber werden wahrscheinlich eher lieben, dass man mit Katzen wunderbar schmusen kann – wenn sie denn wollen… Als Katzenhaarallergikerin sehe ich natürlich in erster Linie die Katze in ihrem Wesen als Jägerin.

 

 

Bleib wo Du bist - Copyright: Maren ReineckeBleib wo Du bist – das ist meine Maus!

Auf dem Weg in Richtung Siedlung (ich hatte richtig geahnt) hielt sie zweimal kurz an um sich zu vergewissern, dass ich mich nicht vom Fleck rührte. Ich war beeindruckt: 2 Mäuse in einer halben Stunde! Ob sie die Mäuse zu ihren „Dosenöffnern“ bringt oder Junge hat weiß ich nicht. Ich kenne diese Katze nicht weiter. Aber bei der Quote tippe ich eher auf Junge.