„Die Natur hält Ausschau nach Augen die sie sehen.“  (Alfred Bast)

 

Naturfotografie ist eigentlich ganz einfach – es braucht nur etwas Talent, Zeit, Disziplin, eine Engelsgeduld – und Augen zu sehen.

 

Neu auf dieser Website

 

Haltet doch mal den Schnabel - Copyright: Maren ReineckeJetzt haltet doch mal den Schnabel!

Ich weiß – dieses und das nächste Bild werden dem Graureiher überhaupt nicht gerecht. Aber die Bildtitel haben sich mir förmlich aufgedrängt.

 

Die nerven die Kleinen - Copyright: Maren Reinecke

 

 

Mann – die nerven die Kleinen

Die „kleinen Grauen“ sind wildlebende Ringeltauben.

 

 

Baumläufer - Copyright: Maren ReineckeBaumläufer

Manchmal „klettern“ Graureiher in einem Baum von einem zum nächsten Ast. Das ist nicht so oft zu beobachten, aber wenn es passiert spannend anzuschauen.

 

 

Graureiher - Copyright: Maren Reinecke

 

Graureiher

Wer etwas genauer hinschaut entdeckt auch den zweiten Reiher.

 

 

 

Graureiher-mit-beute - Copyright: Maren ReineckeMist – schon wieder mit Salat …

Ob das für Graureiher generell gilt, kann ich nicht sagen. Dieser hier wollte jedenfalls das trockene Gras nicht mit hinunterschlucken. Deshalb hat er die arme Maus 1 1/2 Minuten lang hin und her geschleudert, bis auch der letzte Halm weg war.

 

 

Leben und Tod - Copyright: Maren ReineckeLeben und Tod

Was für das Opfer grausam ist, ist für den Beutegreifer eine Überlebensfrage.

Für mich als Beobachterin allerdings schwer anzuschauen – auf dem „großen“ Bildschirm ist das Leiden der Maus doch sehr deutlich zu sehen. Deshalb hat es auch 1 1/2 Jahre gedauert bis ich die Bilder fertig gestellt habe. Die Fotos sind vom Sommer 2015. Da war ich auch in erster Linie mit der Storchenwebsite beschäftigt. Die Wiese gibt es so übrigens nicht mehr. Hoffen wir, dass die Feldlerchen ihre Chance nutzen.

Ach ja – den Bildtitel hatte ich bereits bevor ich von der Doku „Auf Leben und Tod“ in der ARD gehört habe.

 

der-lauf-der-zeit-02 - Copyright: Maren ReineckeDer Lauf der Zeit

Bei einem Spaziergang ist mir diese Stelle aufgefallen. Ein erstes Smartphonefoto, das mir gut gefallen hatte war vorübergehend hier zu sehen, doch fünf Tage später fand ich dort dieses „Arrangement“ mit der Hagebutte vor. Wohlgemerkt, ich habe nichts hingelegt oder bewegt, nur fotografiert (wieder mit Smartphone). Und da mir dieses Bild noch deutlich besser gefällt, habe ich sie einfach ausgetauscht.

 

Ich wünsche allen Besuchern meiner Seite schon jetzt einen Guten Rutsch und ein erfülltes Jahr 2017!

 

smartphone-herbstsee-01 - Copyright: Maren ReineckeSee im Herbst mit Smartphone fotografiert

Dieses und die nächsten drei Bilder sind „Smartphone Studien“. Ich war neugierig, was mit einem relativ modernen Smartphone an Bildqualität zu bekommen ist. Wenn man die Abzüge nicht größer als 30cm breit macht und nicht allzuviel vom Bild wegschneidet sollte es gehen. Bei diesem Bild ist nur ein minimaler Beschnitt von etwa 10 Pixeln erfolgt und auch wenn es minimal ist macht es einen Unterschied. Das nächste Bild ist ungeschnitten.

 

smartphone-herbstsee-02 - Copyright: Maren ReineckeKleiner See ganz groß

So groß ist unser See eigentlich gar nicht, doch durch die Weitwinkeloptik erscheint alles weiter weg. Entfernungsunterschiede werden durch Weitwinkelobjektive übersteigert. Für Landschafts – und (bedingt) Architektur – fotografie sind Weitwinkelobjektive gut geeignet und oft unabdingbar. Wer allerdings realistische Entfernungseindrücke möchte, muss zu einer Normalbrennweite (50mm KB) greifen. Die gibt es aber soweit ich weiß mit einer Ausnahme nicht an Smartphones.  (Teleobjektive haben übrigens den gegenteiligen Effekt – alles scheint näher beieinander.)

 

smartphone-winterschnecke-01 - Copyright: Maren Reinecke„Winterspaß“ – die spinnen – die Menschen…

Ob Schnecken den Winter lustig finden?

Nahaufnahmen sind mit Smartphone machbar aber kein Vergnügen. Je näher man an das Motiv herangeht, um so sichtbarer werden die Verzerrungen der Optik. Hier fällt es noch nicht auf. Aber der geringe Dynamikumfang der kleinen Sensoren hat Probleme mit dem Schnee im Hintergrund (oben). Und durch die Weitwinkeloptik ist das ganze Drumrum unruhiger als man es sich wünschen würde.

Dafür ist dieses und …

 

smartphone-winterdistel-01 - Copyright: Maren ReineckeWinterdistel

… auch dieses Foto einer raureifgeeisten Distel alles in allem ganz gut geworden.

„Die beste Kamera ist die, die man dabei hat.“ Dieses Zitat ist nicht von mir aber ein so oft verwendetes, dass ich Ihnen nicht sagen kann wer es zuerst geschrieben hat.

Diese beiden Nahaufnahmen wären jedenfalls sonst gar nicht erst entstanden und irgendwie wäre es schade drum.

 

 

graureiher-im-baum-05 - Copyright: Maren ReineckeHimmel grau – Reiher grau …

Graureiher sieht man öfter in Bäumen. Allerdings lassen sie mich in der Regel bei weitem nicht so nah an sich heran wie „unsere“ Störche. Und wenn ich mich nicht gerade auf einem der Wege befinde auch nur selten so nah wie hier geschehen.

 

 

 

der-winter-ist-nah - Copyright: Maren ReineckeDer Winter ist schon nah

Man spürt dass sich die Natur auf den Winter vorbereitet. Die Bäume holen alles Wichtige aus ihren Blättern und werfen sie dann ab. Die Insekten haben sich weitestgehend in die „Winterruhe“ verabschiedet. Viele Vögel sind in den Süden gezogen und auch für mich beginnt im Spätherbst die „karge, ungemütliche Zeit“.

Noch ein kleiner Witz gegen das Grau: „Warum fliegen die Vögel zum Überwintern in den Süden? …

Weil es zum Laufen zu weit ist.“ …

 

Fernweh-01 - Copyright: Maren Reinecke

Fernweh

Die Störche wissen schon,

warum sie nach Süden ziehen,

bevor der Herbst kommt…

Falls die Lindener sich wundern wie nah der Zug zu sein scheint – Telebrennweiten verdichten die Perspektive. Und manchmal kann man das wie hier kreativ nutzen.

 

 

Silberreiher-im-flug-01 - Copyright: Maren ReineckeSilberreiher im Flug

Aufgenommen letzten Winter im Januar 2016. Leider war es nur ein „Wintergast“. Aber mit etwas Glück kommt er vielleicht auch diesen Winter wieder zu uns zum Überwintern.

 

 

 

herbst-in-der-alten-heimat-1 - Copyright: Maren ReineckeHerbst in der alten Heimat

Eine Familienfeier mit tollem Mittagessen und das Kaffeetrinken schon fast im Sinn hat sich eine kleine Gruppe auf einen Spaziergang begeben. Natürlich habe ich bei so einer Gelegenheit die Kamera dabei. Ziemlich bald habe ich beim Warten auf das richtige Licht den Anschluss verloren. Ich hoffe es ist mir verziehen, wenn dabei so (wie ich finde) gelungene Fotos entstanden sind.

 

wo-engel-sich-treffen - Copyright: Maren ReineckeWo Engel sich treffen

Diese Bäume stehen auf dem Friedhof, auf dem meine Großmutter beigesetzt wurde. Sie starb vor ein paar Jahren zwei Wochen vor ihrem 99 Geburtstag. Mögen liebe Engel sie begleiten, wo auch immer sie jetzt ist.

 

 

herbst-in-der-alten-heimat-2 - Copyright: Maren ReineckeWenn der Kaffee ruft

Auf dem Rückweg (eine halbe Stunde nach dem ersten Foto) habe ich meine Nichte auf dieses Motiv aufmerksam gemacht und dafür von einer etwas anderen Stelle aus noch ein paar Fotos gemacht, um sie ihr zu zeigen.

Eine leicht veränderte Position, ein anderer Himmel, ein leicht anderer Hintergrund und schon entsteht eine andere Wirkung.

 

 

rehe-in-bewegung-01 - Copyright: Maren ReineckeDie Chefin gibt die Richtung vor

Irgendetwas hatte die Rehe in Panik versetzt und sie kamen sehr schnell auf mich zu. Vielleicht war es gut, dass ich da gestanden habe. So haben sie abgedreht und sind im Bereich der großen Weide geblieben, die für das Rote Höhenvieh angelegt (renaturiert) wurde.

Wie man mir erzählte leben in diesem Bereich schon seit vielen Jahren, wenn nicht seit Jahrzehnten Rehe. Jedenfalls war es gut, dass sie nicht über den Zaun gesprungen sind. Denn dann gibt es kein Halten mehr und sie rennen immer weiter…

rehe-in-bewegung-02 - Copyright: Maren ReineckeDie Chefin

Für die Feldrehe ist der Winter – diese Fotos sind Mitte März 2016 entstanden – eine Zeit fast ohne Deckung. Sie schließen sich dann zu etwas größeren Gruppen (Sprung genannt) zusammen. Viele Ohren hören schließlich mehr und viele Nasen wittern mehr – das erhöht die Sicherheit. Auf der begrenzten Fläche die dieser Sprung nutzt ist es aber eine vergleichsweise geringe Zahl an Tieren. Wenn ich richtig erinnere waren es letzten Winter insgesamt 7 Tiere.

 

rehe-in-bewegung-03 - Copyright: Maren ReineckeSo verschieden können Wiederkäuer sein…

Es war für Kühe wie Rehe eine mühsame Zeit. Der Frühling und damit das leckerere und nahrhafte Futter ließ lange auf sich warten – die „Armen“.

 

 

 

rehe-in-bewegung-04 - Copyright: Maren ReineckeDer Nachwuchs

So sehe ich das Gehörn eindeutig am liebsten – am lebenden Tier! Am allerliebsten wäre mir natürlich, die Rehe hätten sich so an die Kamera und mich gewöhnt, dass sie sich aus dieser Distanz beim Fressen (Äsen) fotografieren ließen – aber wildlebende Tiere unterscheiden sehr genau zwischen dem was für sie vertraut ist, in diesem Fall die Menschen auf dem Damm auf der Nordseite, und was nicht. Menschen, die sich von Süden nähern und dann auch noch ein unbekanntes, gefährliches (?) Etwas vor sich halten – könnte ja so ein Ding sein aus dem es knallt – gehören eindeutig in die Kategorie „nicht-vertraut“. Ein wenig haben sie sich ja an mich gewöhnt, aber leider nur ein wenig.

 

junger-feldhase-01-3 - Copyright: Maren ReineckeJunger Feldhase in der Wiese

An den Ohren erkennt man den Feldhasen. Allerdings sehen sie wenn sie noch jung sind in ihrer „Moppeligkeit“ fast aus wie Kaninchen. Dieser hoppelte etwas unvorsichtig in die Wiese und als er mich bemerkte hockte er sich erst einmal hin – das zeigt das Foto. Vielleicht hat er ja überlegt was jetzt zu tun sei.

 

 

Junger Feldhase - 02 - Copyright: Maren ReineckeJunger Feldhase

Fünf Tage später ist dieses Bild entstanden. Ob es das gleiche Tier oder ein Geschwister ist oder aus einem ganz anderen Wurf stammt, kann ich nicht sagen. Der Ort der Aufnahme ist etwa 60 Meter vom ersten  Aufnahmeort entfernt. Die ersten beiden Varianten erscheinen mir daher am wahrscheinlichsten.