„Die Natur hält Ausschau nach Augen die sie sehen.“  (Alfred Bast)

 

Naturfotografie ist eigentlich ganz einfach – es braucht nur etwas Talent, Zeit, Disziplin, eine Engelsgeduld – und Augen zu sehen.

 

Neu auf dieser Website

 

zu-gast-01 - Copyright: Maren ReineckeDreckspatz

Am 06.08.2016 hatten wir 6 Störche zu Gast – einen „Junggesellentrupp“. Bei 4 der 6 Tiere waren die Schnäbel noch nicht durchgängig rot – also noch ganz junge von 2016.

Manchmal stoßen sie mit ihren Schnäbeln in die Erde – Regenwürmer sind ja schließlich auch Futter und vielleicht sogar lecker – wer weiß das als Mensch schon.

 

Zu gast 02 - Copyright: Maren ReineckeVersteckspiel?

Als ich sie entdeckte, waren sie in einem Feld und ruhten sich aus. Mein Interesse und / oder die Kamera schienen sie aber etwas zu irritieren. „Sie machten sich also vom Acker“ und flogen 200m weiter in die Weide.

 

 

Zu gast 03 - Copyright: Maren ReineckeKlasse Futterplatz hier

Jetzt konnte ich mich von Westen nähern (es war nachmittags) und da zu Beginn der Abstand groß genug war konnte ich bis fast an den Zaun gehen. Dort habe ich dann auf mein Glück gewartet und schon mal begonnen Bilder zu machen. Für die Störche war die Weide ein toller Futterplatz – lauter Insekten und anderes Kleingetier.

 

 

Zu-gast-04 - Copyright: Maren ReineckeDu fliegst aber seltsam…

Von den 6 Störchen hielten 4 gründlich Abstand. 2 aber trauten sich mit der Zeit näher. Und nach 2 1/2 Stunden hatte dieser hier seine Scheu soweit abgelegt, dass er ähnlich nah kam wie es „unsere Störche“ auch tun.

Was für einen Schmetterling er sich da betrachtet kann ich nicht genau sagen, nur dass es ein Schmetterling ist.

 

Zu Gast 5 - Copyright: Maren ReineckeAn einem Nachmittag im Sommer

Nach drei Stunden ließen dann meine Kräfte spürbar nach, sodass dies eines der letzten Fotos ist. Netterweise entfernte sich dann auch der Storch auf der Suche nach Futter wieder etwas mehr von mir – ich musste also nicht traurig sein.

Jedes dieser Fotos hat etwas und ich bin sicher, dass jedes der Bilder Freunde finden wird, die dann ein anderes aus dieser Serie vielleicht nicht ganz so gut finden. So ist das nun mal zwischen Fotografin und Betrachtern.

 

Aus alt wird neu - Copyright: Maren ReineckeAus alt wird neu

Ein Foto aus meiner „alten Heimat“ – 2015 bereits aufgenommen, aber ich habe nie die Zeit gefunden es fertig zu stellen. Dieser Pfosten gehört zu der Weide, in der ich die junge Katze beim „Jagen-Üben“ fotografiert habe.

 

 

summer-sunset-01 - Copyright: Maren ReineckeSummer sunset

Bildagenturen wollen i.d.R. keine Sonnenuntergänge mehr haben. Sie werden einfach zu häufig fotografiert. Ich fotografiere Sonnenuntergänge eher selten und nur wenn etwas (in meinen Augen) Besonderes dazu kommt.

 

 

Malen mit Licht - Copyright: Maren ReineckeMalen mit Licht

Photographie heißt wörtlich übersetzt: „Malen mit Licht“.

Falls jemand die Schärfe sucht – sie ist nicht da und fehlt ja ausnahmsweise auch nicht.

 

licht-wellen - Copyright: Maren ReineckeLicht-Wellen

Diese Art Bilder sind nicht Jedermanns Sache – ich weiß. Hier gefällt mir, dass links oben zu den Wellen noch ein farbiger Streifen ins Bild kommt.

 

 

 

Eis - Copyright: Maren ReineckeAls wär´s gegossenes Blei

Das war mein erster Gedanke, als ich dieses Bild zum ersten Mal am großen Bildschirm sah. Vor Ort fand ich es einfach nur spannend.

Die große Herausforderung bei all diesen Bildern ist es, die Kamera so waagerecht wie möglich zu halten. Bei 3Kg und mit Blick durch einen Winkelsucher ist das trotz einfacher Wasserwaage in der Kamera gar nicht so leicht. Zum Teil waren deshalb bei diesen Bildern kleinere „Horizont-Korrekturen“ nötig.

 

Eis - Copyright: Maren ReineckeEiswürfel

All diese Eisbrocken dürften entstanden sein, weil unvorsichtige Menschen oder Hunde (s. „Ups“) auf eine Eisfläche gegangen sind, die nicht mehr so wirklich trägt. Und beim Einbrechen entstehen dann so spannende Brocken, die man mit großer Brennweite vom Land aus fotografieren kann.

Hier scheint das Licht von schräg vorne durch das Eis und lässt es leuchten. Mal eine Situation in der Gegenlicht gut ist.

 

Eis - Copyright: Maren ReineckeSchmatz

Da ich mich beim Titel nicht zwischen „Schleck“ und „Knutsch“ entscheiden konnte, ist „Schmatz“ doch eine gute Mischung… Oder nicht?

 

 

 

Eis - Copyright: Maren ReineckeHilfe – mein UFO schmilzt

Es könnte auch einfach „Tauwetter“ heißen, aber das wäre dann doch irgendwie eine verschenkte Gelegenheit…

 

 

 

Ups - Copyright: Maren ReineckeUps

… gestern war das Eis doch noch fest…

Wie gut dass es nur ein Tümpel ist, und der ist am Rand gaaanz flach. Außer dem Schrecken und ein paar nassen Pfoten ist also nicht passiert.

 

 

Ich kenn da einen Trick - Copyright: Maren ReineckeIch kenn da einen Trick

Als ich ins Tal fuhr habe ich in einiger Entfernung eine große Staubwolke gesehen. Ich weiß aus Erfahrung dass dort wo sich große Maschinen auf Äckern bewegen, sind die Störche i.d.R. auch nicht weit.  (Das „Buffet“ ist schließlich eröffnet.) So habe ich auf die Staubwolke zugehalten und richtig – die Störche waren da und liefen in der Nähe des Mähdreschers entlang und suchten nach Futter.

Die Augen der Störche sehen auf manchen Fotos blaugefärbt aus. Sie haben wohl wie ich es schon bei Enten und Teichhühnern gesehen habe eine Art durchsichtige Schutzhaut für das Auge.

 

storch-im-flug - Copyright: Maren ReineckeIch hau ab, mir wird´s hier zu staubig

„Mama Storch“ machte sich dann irgendwann vom Acker und zog es vor in etwa 200m Entfernung in einer Wiese weiter nach Futter zu suchen. Ihr „Menne“ blieb noch.

 

 

 

stockente-weiblich - Copyright: Maren ReineckeStockentenweibchen

Ich finde die Weibchen der Stockenten einfach schön! Unaufdringlich und unscheinbar aber auf ihre Art schön.

Anfang Dezember als dieses Foto entstand war es zwar schon kalt, aber an Eis  noch nicht zu denken. Dementsprechend größer war auch der Abstand, den die Enten eingehalten haben. Es hat Tage gedauert, bis sie wenigstens halbwegs nah an der Kamera vorbeikamen. Jetzt im Januar ist der See fast zugefroren und Aufnahmen sind aus größerer Nähe möglich. Die Vögel legen dann ihre Scheu ab. Das Sichten wird aber Zeit brauchen.

 

weidenkaetzchen - Copyright: Maren Reinecke

Into the light

Am 6. Januar habe ich schon die ersten Weidenkätzchen fotografiert – bei Minusgraden… Kaum zu glauben, wenn man bedenkt wie viel Frost es seither gegeben hat. Aber sie kommen an manchen Stellen schon unglaublich früh ans Licht.