„Die Natur hält Ausschau nach Augen die sie sehen.“  (Alfred Bast)

 

Naturfotografie ist eigentlich ganz einfach – es braucht nur etwas Talent, Zeit, Disziplin, eine Engelsgeduld – und Augen zu sehen.

 

Neu auf dieser Website

 

stockente-weiblich - Copyright: Maren ReineckeStockentenweibchen

Ich finde die Weibchen der Stockenten einfach schön! Unaufdringlich und unscheinbar aber auf ihre Art schön.

Anfang Dezember als dieses Foto entstand war es zwar schon kalt, aber an Eis  noch nicht zu denken. Dementsprechend größer war auch der Abstand, den die Enten eingehalten haben. Es hat Tage gedauert, bis sie wenigstens halbwegs nah an der Kamera vorbeikamen. Jetzt im Januar ist der See fast zugefroren und Aufnahmen sind aus größerer Nähe möglich. Die Vögel legen dann ihre Scheu ab. Das Sichten wird aber Zeit brauchen.

weidenkaetzchen - Copyright: Maren Reinecke

 

Into the light

Am 6. Januar habe ich schon die ersten Weidenkätzchen fotografiert – bei Minusgraden… Kaum zu glauben, wenn man bedenkt wie viel Frost es seither gegeben hat. Aber sie kommen an manchen Stellen schon unglaublich früh ans Licht.

 

 

 

Haltet doch mal den Schnabel - Copyright: Maren ReineckeJetzt haltet doch mal den Schnabel!

Ich weiß – dieses und das nächste Bild werden dem Graureiher überhaupt nicht gerecht. Aber die Bildtitel haben sich mir förmlich aufgedrängt.

 

Die nerven die Kleinen - Copyright: Maren Reinecke

 

 

Mann – die nerven die Kleinen

Die „kleinen Grauen“ sind wildlebende Ringeltauben.

 

 

Baumläufer - Copyright: Maren ReineckeBaumläufer

Manchmal „klettern“ Graureiher in einem Baum von einem zum nächsten Ast. Das ist nicht so oft zu beobachten, aber wenn es passiert spannend anzuschauen.

 

 

Graureiher - Copyright: Maren Reinecke

 

Graureiher

Wer etwas genauer hinschaut entdeckt auch den zweiten Reiher.

 

 

 

Graureiher-mit-beute - Copyright: Maren ReineckeMist – schon wieder mit Salat …

Ob das für Graureiher generell gilt, kann ich nicht sagen. Dieser hier wollte jedenfalls das trockene Gras nicht mit hinunterschlucken. Deshalb hat er die arme Maus 1 1/2 Minuten lang hin und her geschleudert, bis auch der letzte Halm weg war.

 

 

Leben und Tod - Copyright: Maren ReineckeLeben und Tod

Was für das Opfer grausam ist, ist für den Beutegreifer eine Überlebensfrage.

Für mich als Beobachterin allerdings schwer anzuschauen – auf dem „großen“ Bildschirm ist das Leiden der Maus doch sehr deutlich zu sehen. Deshalb hat es auch 1 1/2 Jahre gedauert bis ich die Bilder fertig gestellt habe. Die Fotos sind vom Sommer 2015. Da war ich auch in erster Linie mit der Storchenwebsite beschäftigt. Die Wiese gibt es so übrigens nicht mehr. Hoffen wir, dass die Feldlerchen ihre Chance nutzen.

Ach ja – den Bildtitel hatte ich bereits bevor ich von der Doku „Auf Leben und Tod“ in der ARD gehört habe.

 

der-lauf-der-zeit-02 - Copyright: Maren ReineckeDer Lauf der Zeit

Bei einem Spaziergang ist mir diese Stelle aufgefallen. Ein erstes Smartphonefoto, das mir gut gefallen hatte war vorübergehend hier zu sehen, doch fünf Tage später fand ich dort dieses „Arrangement“ mit der Hagebutte vor. Wohlgemerkt, ich habe nichts hingelegt oder bewegt, nur fotografiert (wieder mit Smartphone). Und da mir dieses Bild noch deutlich besser gefällt, habe ich sie einfach ausgetauscht.

 

Ich wünsche allen Besuchern meiner Seite schon jetzt einen Guten Rutsch und ein erfülltes Jahr 2017!

 

smartphone-herbstsee-01 - Copyright: Maren ReineckeSee im Herbst mit Smartphone fotografiert

Dieses und die nächsten drei Bilder sind „Smartphone Studien“. Ich war neugierig, was mit einem relativ modernen Smartphone an Bildqualität zu bekommen ist. Wenn man die Abzüge nicht größer als 30cm breit macht und nicht allzuviel vom Bild wegschneidet sollte es gehen. Bei diesem Bild ist nur ein minimaler Beschnitt von etwa 10 Pixeln erfolgt und auch wenn es minimal ist macht es einen Unterschied. Das nächste Bild ist ungeschnitten.

 

smartphone-herbstsee-02 - Copyright: Maren ReineckeKleiner See ganz groß

So groß ist unser See eigentlich gar nicht, doch durch die Weitwinkeloptik erscheint alles weiter weg. Entfernungsunterschiede werden durch Weitwinkelobjektive übersteigert. Für Landschafts – und (bedingt) Architektur – fotografie sind Weitwinkelobjektive gut geeignet und oft unabdingbar. Wer allerdings realistische Entfernungseindrücke möchte, muss zu einer Normalbrennweite (50mm KB) greifen. Die gibt es aber soweit ich weiß mit einer Ausnahme nicht an Smartphones.  (Teleobjektive haben übrigens den gegenteiligen Effekt – alles scheint näher beieinander.)

 

smartphone-winterschnecke-01 - Copyright: Maren Reinecke„Winterspaß“ – die spinnen – die Menschen…

Ob Schnecken den Winter lustig finden?

Nahaufnahmen sind mit Smartphone machbar aber kein Vergnügen. Je näher man an das Motiv herangeht, um so sichtbarer werden die Verzerrungen der Optik. Hier fällt es noch nicht auf. Aber der geringe Dynamikumfang der kleinen Sensoren hat Probleme mit dem Schnee im Hintergrund (oben). Und durch die Weitwinkeloptik ist das ganze Drumrum unruhiger als man es sich wünschen würde.

Dafür ist dieses und …

 

smartphone-winterdistel-01 - Copyright: Maren ReineckeWinterdistel

… auch dieses Foto einer raureifgeeisten Distel alles in allem ganz gut geworden.

„Die beste Kamera ist die, die man dabei hat.“ Dieses Zitat ist nicht von mir aber ein so oft verwendetes, dass ich Ihnen nicht sagen kann wer es zuerst geschrieben hat.

Diese beiden Nahaufnahmen wären jedenfalls sonst gar nicht erst entstanden und irgendwie wäre es schade drum.

 

 

graureiher-im-baum-05 - Copyright: Maren ReineckeHimmel grau – Reiher grau …

Graureiher sieht man öfter in Bäumen. Allerdings lassen sie mich in der Regel bei weitem nicht so nah an sich heran wie „unsere“ Störche. Und wenn ich mich nicht gerade auf einem der Wege befinde auch nur selten so nah wie hier geschehen.

 

 

 

der-winter-ist-nah - Copyright: Maren ReineckeDer Winter ist schon nah

Man spürt dass sich die Natur auf den Winter vorbereitet. Die Bäume holen alles Wichtige aus ihren Blättern und werfen sie dann ab. Die Insekten haben sich weitestgehend in die „Winterruhe“ verabschiedet. Viele Vögel sind in den Süden gezogen und auch für mich beginnt im Spätherbst die „karge, ungemütliche Zeit“.

Noch ein kleiner Witz gegen das Grau: „Warum fliegen die Vögel zum Überwintern in den Süden? …

Weil es zum Laufen zu weit ist.“ …

 

Fernweh-01 - Copyright: Maren Reinecke

Fernweh

Die Störche wissen schon,

warum sie nach Süden ziehen,

bevor der Herbst kommt…

Falls die Lindener sich wundern wie nah der Zug zu sein scheint – Telebrennweiten verdichten die Perspektive. Und manchmal kann man das wie hier kreativ nutzen.

 

 

Silberreiher-im-flug-01 - Copyright: Maren ReineckeSilberreiher im Flug

Aufgenommen letzten Winter im Januar 2016. Leider war es nur ein „Wintergast“. Aber mit etwas Glück kommt er vielleicht auch diesen Winter wieder zu uns zum Überwintern.

 

 

 

herbst-in-der-alten-heimat-1 - Copyright: Maren ReineckeHerbst in der alten Heimat

Eine Familienfeier mit tollem Mittagessen und das Kaffeetrinken schon fast im Sinn hat sich eine kleine Gruppe auf einen Spaziergang begeben. Natürlich habe ich bei so einer Gelegenheit die Kamera dabei. Ziemlich bald habe ich beim Warten auf das richtige Licht den Anschluss verloren. Ich hoffe es ist mir verziehen, wenn dabei so (wie ich finde) gelungene Fotos entstanden sind.

 

wo-engel-sich-treffen - Copyright: Maren ReineckeWo Engel sich treffen

Diese Bäume stehen auf dem Friedhof, auf dem meine Großmutter beigesetzt wurde. Sie starb vor ein paar Jahren zwei Wochen vor ihrem 99 Geburtstag. Mögen liebe Engel sie begleiten, wo auch immer sie jetzt ist.

 

 

herbst-in-der-alten-heimat-2 - Copyright: Maren ReineckeWenn der Kaffee ruft

Auf dem Rückweg (eine halbe Stunde nach dem ersten Foto) habe ich meine Nichte auf dieses Motiv aufmerksam gemacht und dafür von einer etwas anderen Stelle aus noch ein paar Fotos gemacht, um sie ihr zu zeigen.

Eine leicht veränderte Position, ein anderer Himmel, ein leicht anderer Hintergrund und schon entsteht eine andere Wirkung.